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3D-Druck Material: Die wichtigsten Infos

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Mit der fortschreitenden Markteroberung von 3D-Druckern hat sich auch das Spektrum der angebotenen Materialien für den 3D-Druck immer weiter vergrößert. Vom billigen Plastik der Anfangszeit sind moderne Druck-Rohstoffe mittlerweile meilenweit entfernt. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Materialtypen für den 3D-Druck vor.

Filament, Pulver oder Flüssigkeit?

Generell gilt, dass die Auswahl des richtigen Materials von der verwendeten Drucktechnik abhängt. Kunststoffe können in verschiedener Form bei jedem 3D-Druckverfahren eingesetzt werden, manche Verfahren ermöglichen aber auch den Druck mit weiteren Materialien. Hier ist aber Vorsicht geboten: Auch bei grundsätzlicher Eignung kann es sein, dass ein Drucker nicht jedes Material verarbeiten kann. Temperatur, Druckgeschwindigkeit und Verklebungsdauer sind für jedes Material unterschiedlich. Falsche Einstellungen können zu schlechten Druckergebnissen oder zur Beschädigung des Gerätes führen.

Ratsam ist daher die Nutzung von 3D-Druckern, die über einen Chip das eingesetzte Material automatisch erkennen und die entsprechenden Einstellungen selbst vornehmen. Manche Nutzer lassen sich davon abschrecken, dass diese Drucker scheinbar nur eine sehr beschränkte Materialauswahl einsetzen können. Doch genau diese Einschränkung hat meist den guten Grund, dass andere Materialien eben nicht in einer akzeptablen Qualität gedruckt werden können. Hier sollte man sich nicht von den attraktiv klingenden Werbeversprechen der Filament-Hersteller verführen lassen.

Filamente als Material für den 3D-Drucker

Als Filament bezeichnet man allgemein eine Faser in einer beliebigen Länge. Der Begriff wird nicht nur im 3D-Druck, sondern auch in der Biologie, Astronomie, Botanik oder Zoologie verwendet. Im Kontext des 3D-Drucks ist ein Filament ein auf einer Art Spule aufgewickelter Kunststofffaden, der im 3D-Drucker eingesetzt wird. 3D-Drucker, die mit Extrusions-Verfahren wie FDM drucken, benutzen Filamente aus Kunststoff als Ausgangsmaterial. Mittlerweile sind aber auch eine Vielzahl weiterer, teilweise ausgefallener Materialien wie Beton oder Nahrungsmittel möglich. Ein typisches Material für den Druck mit Filamenten ist beispielsweise ABS, also ein Kunststoff, den wir von vielen Alltagsgegenständen her kennen.

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Die Kartusche eines blauen ABS-Filamentes. Das Filament ist im Inneren auf einer Spule aufgewickelt und wird als langer Kunststofffaden ausgegeben. Durch das Plastikgehäuse ist das empfindliche Filament vor Umwelteinflüssen, wie beispielsweise Sonnenstrahlung, geschützt.

Flüssiges Material als Grundlage

Bei der Stereolithografie und dem Digital Light Processing wird zwar auch Kunststoff verwendet, allerdings muss dieser in flüssiger Form vorliegen. Daher werden hier häufig auch Wachse und Harze eingesetzt.

Pulverförmige Materialien für Schmelzdruckverfahren

Zudem gibt es Drucker, die mit Schmelzverfahren auf der Grundlage von pulverförmigem Material arbeiten. Das können dann entweder ebenfalls Kunststoffe, oder aber auch Sand, Metall oder Keramik sein.
Materialien für den 3D-Drucker – die Qual der Wahl?

Die Vielzahl der verfügbaren Materialien wird sicher einige Anwender zunächst überfordern. Wenn man bereits einen eigenen 3D-Drucker besitzt, ist die Auswahl jedoch aufgrund der technischen Voraussetzungen bereits eingeschränkt. Es lohnt sich aber, sich bezüglich der für den eigenen 3D-Drucker verfügbaren Materialien auf dem neuesten Stand zu halten. Steht man noch vor der Kaufentscheidung, sollte man sich genau überlegen, welche Einsatzzwecke des 3D-Druckers im Fokus stehen werden. So wird doch schnell klar, dass Spezialmaterialien wie Schokolade oder Holz doch für viele Anwender nicht zur Tagesordnung gehören.

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